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Roadtrip durch den dominikanischen Nordosten

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On the road … Ende Januar habe ich mit Freunden einen Kurztrip in den Nordosten des Landes gemacht - genauer gesagt auf die Halbinsel Samaná. Von Cabarete fuhren wir mit dem Auto entlang der Küstenstraßen und durchquerten dabei einige Kleinstädte und Dörfer. Die Nordküste der Dominikanischen Republik wird auch Costa Verde (dt. Grüne Küste) genannt und macht ihrem Namen alle Ehre. Bevor wir die Halbinsel erreichten, sahen wir zu unserer linken Hand das Meer und endlose Strände mit Palmen und zur rechten Hand erspähten wir die Hügellandschaft. Nach knapp drei Stunden Autofahrt machten wir einen kurzen Stopp in der Stadt Samaná, um Bilder der wunderschönen Bucht und den touristischen bunten Buchstaben zu schießen. Von den bunten Buchstaben habe ich bereits in meinem Artikel „Roadtrip durch den dominikanischen Südwesten“ berichtet. Aus dem Auto hinter uns sprangen zeitgleich weitere Tourist*innen, welche die gleiche Idee hatten. Wie klein die Insel doch ist - diese Tourist*innen waren zu...

Ein Jahr später ...

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Ich könnte die Welt umarmen ...  am Playa   Dorada   (Foto: Barlin Emmy) „An irgendeinen Punkt muss man den Sprung ins Ungewisse wagen. Erstens, weil selbst die richtige Entscheidung falsch sein kann, wenn sie zu spät erfolgt. Zweitens, weil es in den meisten Fällen so etwas, wie Gewissheit nicht gibt.“ (Lee Lacocca) Dieser Spruch befand sich Heiligabend 2019 in meinem Glückskeks und er hat es als erstes Zitat in mein Reisetagebuch geschafft. Zu diesem Zeitpunkt brachen meine letzten Wochen in Deutschland an und ich begann die Tage zu zählen und To-Do- Listen abzuarbeiten ... Familie und Freunde sehen, Geburtstag feiern, meine Möbel verkaufen, mein Hab und Gut in Kisten verstauen um mein WG-Zimmer räumen, sowohl ein Workaway - als auch Couchsurfing -Profil erstellen, die Auslandsreiseversicherung abschließen, mich arbeitslos melden, Bewerbungen abschicken, letzte Besorgungen erledigen, meinen Rucksack packen und dann endlich in den Flieger nach Buenos Aires steigen. Ganz...

Ein Jahr neigt sich dem Ende ...

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Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und viele Menschen denken sich sicherlich „ein Glück ist das Jahr vorbei. 2021 kann ja nur besser werden“ - zumindest so oder so ähnlich. Klar, mussten wir uns der Herausforderung namens COVID-19 stellen und wer weiß, wann diese Pandemie überstanden sein wird?!   Meine ursprüngliche Idee war ja eigentlich spätestens zu Weihnachten wieder zuhause in Deutschland zu sein. Was soll ich sagen? Pläne ändern sich nun mal - und das auch nicht zum ersten Mal in diesem Jahr! In dem ein oder anderen Blogeintrag habe ich die Veränderungen, meine Planänderungen bereits erwähnt. Also nichts neues für euch! Am Anfang des Jahres lautete mein Abenteuer noch „Auf nach Südamerika“ und mittlerweile findet mein Abenteuer ausschließlich in der Dominikanischen Republik statt. Das hätte ich niemals gedacht... und doch bin ich so dankbar hier zu sein! Nach ein paar Monaten am selben Ort hat sich bei mir schon eine Routine eingeschlichen, so dass ich mich nicht mehr als...

Roadtrip durch den dominikanischen Südwesten

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Vergangene Woche habe ich mit drei Freunden einen kleinen Roadtrip in den Südwesten der Dominikanischen Republik gemacht. So mieteten eine Britin, ein Curaçao und zwei Deutsche ein Auto und machten sich von Santo Domingo aus auf den Weg.   The Dominican Republic South West (Karte des Hotel Caribe , geändert) Tag 1: Donnerstag, den 19. November (Pinke Linie auf der Karte) Nachdem wir den ersten vorgeschlagenen Stopp - irgendwelche Ruinen nahe der Hauptstadt - übersprungen haben, machten wir unsere erste geführte Tour in Las cuevas del Pomier in San Cristóbal. Insgesamt umfasst das Gebiet 55 Höhlen, von denen man allerdings nur sieben besichtigen kann. Also Helm auf und los ging‘s! Wir haben viele interessante Informationen erhalten und konnten mehrere Höhlenmalereien der damaligen indigenen Bevölkerung namens Taínos entdecken. Diese Höhlenmalereien sind vor fast 2.000 Jahren entstanden.  Unser nächster Stopp waren die Dunas de Baní in der Nähe von Baní. Kurz bevor wir die...

Was macht Corona eigentlich in der Dominikanischen Republik?

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  Politische Landkarte der Karibik (2006); Landkartenindex Die Dominikanische Republik (DR) befindet sich auf der Insel „La Española“ im Karibischen Meer und teilt sich diese mit Haiti. Offizielle Amtssprache ist hier Spanisch und in Haiti Französisch, was auf die Kolonialgeschichte zurückzuführen ist. Mit einer Gesamtfläche von ca. 48.300 km²  - etwa so groß wie Niedersachsen - umfasst die DR ⅔ der Inselfläche. Die DR ist nach Kuba das zweitgrößte Land in der Karibik. Laut des Zensus im Jahr 2010 leben hier 9.445.281 Menschen.  Laut der Weltbank (2020) verzeichnete die DR einen wirtschaftlichen Aufschwung in den letzten Jahren - vor COVID-19. Dies bedeutete eine Verringerung der Armutsrate sowie eine erweiterte Mittelschicht. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Regionen. Die Armutsrate der DR liegt momentan bei ca. 14 % der Bevölkerung und ca. 40 % der Bevölkerung gehören der Mittelschicht an. Die derzeitige anhaltende COVID-19 Situatio...

275 Tage oder Zeit für ein Zwischenfazit

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Über den Dächern von Santo Domingo - Foto: Barlin Emmy Buenos días, Es wird Zeit für ein Zwischenfazit. Zwar kommt es mir vor, als hätte ich vor Kurzem noch am Hamburger Flughafen gesessen... darauf wartend, dass mein Abenteuer des Jahres 2020 endlich beginnt. Seitdem sind allerdings neun (!) ganze Monate vergangen... oder auch 275 Tage!  Gefühlt ist in dieser Zeit sehr viel passiert und irgendwie auch nicht. Die ersten zwei Monate habe ich in Argentinien verbracht, gefolgt von vier Monaten in Valparaiso, Chile, und seit drei Monaten bin ich mittlerweile in der Dominikanischen Republik. Ich habe in den vergangenen Monaten viel gelesen, gemalt, Reisetagebuch geschrieben, Yoga für mich entdeckt, meine Französischkenntnisse wieder ins Gedächtnis gerufen, mit dem Arabisch lernen angefangen und wieder aufgehört, neue Orte entdeckt, neue Freundschaften geschlossen... und wunderschöne Erinnerungen gesammelt! Der Begriff „Coronavirus“ ist seit Monaten in aller Munde und hält die Welt we...

Mein Alltag in Cabarete

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Die Lagune in der Callejón in Cabarete Hallo zusammen, seit Anfang August bin ich an der Nordküste der Dominikanischen Republik in Cabarete. Das Städtchen zählt ca. 14.500 Einwohner*innen und gefühlt kennen sich hier alle. Cabarete ist in der Surfer- bzw. Wassersportwelt bekannt, da es hier sehr gute Bedingungen für jegliche Wassersportarten gibt... allem voraus die drei Surfsportarten - Windsurfen, Kitesurfen und Wellenreiten. Anfangs habe ich mir vorgenommen Wellenreiten auszuprobieren, aber noch schreckt mich die frühe Uhrzeit ab... ganz nach dem Motto “Der frühe Vogel fängt den Wurm“ oder in diesem Fall sind es die Wellen.  Es werden im Jahr einige Wettkämpfe in den verschiedenen Disziplinen ausgetragen oder Surf-Events veranstaltet. Natürlich nicht im diesen Jahr, da auch COVID-19 hier präsent ist. Die nächtliche Ausgangssperre wird stets verlängert (ich glaube mittlerweile bis Ende September). Tagsüber kann man aber relativ viel machen, da die Restaurants, Bars und Geschäft...