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Memoria. Verdad. Justicia.

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Erinnerung. Wahrheit . Gerechtigkeit . Graffiti und Gedenkstein entdeckt im Stadtteil Palermo   In den letzten Wochen sind mir stets Orte der Erinnerung, des Gedenkens begegnet...Orte, die an ein dunkles Kapitel in der argentinische Geschichte erinnern...dabei handelte es sich z.B. um Gedenksteine, Parks, Graffitis an Häuserwänden, die an die Militärdiktatur von 1976-1983 erinnern sollen. Dieser Blogeintrag soll euch einen Einblick in die argentinische Geschichte und deren heutigen Umgang geben. Nachdem Perón 1955 ins Exil gehen musste wurde das Land von politischer Instabilität geprägt...Regierungen wechselten sich ab, bis im Jahr 1976 eine Militärjunta die Macht übernahm und das Land in Angst und Schrecken tauchte. Dem Voraus ging der Tod des amtierenden Präsidenten Perón im Jahr 1974. Weitere Informationen zur Person Juan Domingo Perón könnt ihr meinem Blogeintrag „Hat Perón wirklich immer Recht?“ entnehmen. Nach dem Tod übernahm seine Ehefrau Isabel als verfassung...

Unter voluntari@s

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Hola a todas y todos, in den letzten zwei Wochen hatte ich die Möglichkeit mal wieder Seminarluft zu schnuppern...und zwar diesmal auf der Seite der Teamenden. Ich habe im Vorfeld Kontakt zu dem Koordinator des Freiwilligenprogramms der IERP aufgenommen und es stellte sich heraus, dass sowohl die Zwischenseminare der jetzigen deutschen Freiwilligengeneration sowie das Vorbereitungsseminar der Süd-Nord-Freiwilligen stattfinden werden. Ich habe meine Unterstützung angeboten und das Team auf zwei Seminaren ehrenamtlich verstärken dürfen. Vom 03. bis 08. Februar fand in Baradero ein Zwischenseminar der Freiwilligen aus Deutschland statt. Baradero liegt etwa 150 km nordwestlich von Buenos Aires. Insgesamt besteht der derzeitige Jahrgang aus ca. 65 Freiwilligen, so dass die Gruppe geteilt wurde. Daher habe ich nur die Hälfte der Freiwilligen kennengelernt. Ich glaube, dass wir damals ca. 45 Freiwillige aus verschiedensten Regionen Deutschlands waren. Mit den Jahren kamen neue Proj...

Hat Perón wirklich immer Recht?

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Hallo zusammen, nun bin ich über drei Wochen in Argentinien und es fühlt sich an, als wäre ich schon viel länger hier. Ich fühle mich sehr wohl und mit den Menschen, die ich kenne, ist es so wie immer...als wäre ich gar nicht lange weg gewesen. Vor allem hatte ich sehr viel Spaß mit der Freundin, bei der ich drei Wochen wohnen konnte, und ihrem Sohn. In den letzten Wochen habe ich nicht viel unternommen. Ich habe zwar zwei Mal einen Ausflug nach Capital gemacht, aber sonst bin ich in Morón geblieben. Ich habe viel Zeit mit Lesen auf der Terrasse in der Sonne verbracht, mir wurde die Gegend gezeigt - dabei wurde der neue Lieblingssong meiner Freundin „Roller“ von Apache 207 bei heruntergelassenem Fenster rauf und runter gespielt -  und ich habe die Eltern kennengelernt. Dort haben wir stets die Wochenenden verbracht, da sie ganz in der Nähe wohnen und einen Pool im Garten haben. So hatten wir die Möglichkeit uns bei den Temperaturen (stets 30 Grad C oder mehr) abzukühl...

Los pañuelos verdes

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Hallo zusammen, als ich vor ein paar Tagen einen Ausflug und Spaziergang in Capital Federal - was die eigentliche Hauptstadt von Argentinien ist (s.u. für eine kurze Erläuterung) -  gemacht habe, ist mir am Plaza de Mayo eine junge Frau aufgefallen, die ein grünes Tuch an ihrem Rucksack gebunden hatte. Das kam mir doch irgendwie bekannt vor!  Im Jahr 2018 war nämlich mein Facebook Newsfeed gefüllt davon - geteilte Beiträge von meinen argentinischen Freunden und Bekannten. Dabei wurden die ersten ca. 5.000 pañuelos verdes (grüne Halstücher) bereits 2003 auf einem Treffen von Frauen verteilt. Sie wurden zum Symbol der Frauenbewegung, die sich u.a. für die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen einsetzt. Zwar besagt das Gesetz bereits, dass Schwangerschaftsabbrüche erlaubt seien, wenn das Leben der Frau in Gefahr sei oder es zu sexuellen Übergriffen kam. Allerdings weigern sich einige Ärzte den Eingriff durchzuführen. Dies führt dazu, dass sich Frauen zu heimli...

Unter Palomer@s

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Hallo zusammen,  nach dem Abitur im Jahr 2010 absolvierte ich meinen weltwärts -Freiwilligendienst im Projekt Casita la Paloma. Ein ganzes Jahr war ich dort. In dieser Zeit entstand auch dieser Blog. Ich habe die Zeit in dem Projekt sehr zu schätzen gewusst. Ich war gerne dort und habe mit den Kindern, Jugendlichen und educadores (Erzieher*innen) Fußball gespielt, Mate getrunken, gelacht, geweint und viel über Land und Menschen erfahren. An dieser Stelle möchte ich das Projekt kurz vorstellen. La Paloma war ein Tageszentrum Centro del día für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Ab 12:00 Uhr kamen die Kinder und Jugendlichen ins Projekt, bekamen dort von Montag bis Freitag eine warme Mahlzeit, hatten die Möglichkeiten zu duschen und Zeit mit ihren Freunden zu verbringen. Je nach Alter wurden sie verschiedenen Gruppen zugeordnet und in täglichen Gruppenphasen wurde zu ausgewählten Themen inhaltlich gearbeitet. Darüberhinaus hatten die Kinder und Jugendlichen ...

Auf in neue Abenteuer

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Hallo zusammen,  den letzten Eintrag habe ich im September 2013 verfasst. Das ist eine ganz schön lange Zeit und seitdem ist viel passiert, worauf ich aber an dieser Stelle nicht weiter eingehen werde.  Ich habe mich entschlossen erneut meinen Rucksack zu packen und mir ein One-Way Ticket von Hamburg nach Buenos Aires gekauft. Tatsächlich melde ich mich in diesem Moment direkt aus dem schönen Buenos Aires zurück. Seit gestern Abend bin ich wieder in der Stadt der guten Lüfte und ich habe überlegt diesen Blog für die Zeit wieder aufleben zu lassen. Zwar war ich im Jahr 2018 für zwei Wochen im Urlaub in Argentinien, aber in der kurzen Zeit lag mein Fokus nicht darauf Blogeinträge zu verfassen. Also ihr merkt, es ist doch gar nicht so lange her, als ich das letzte Mal hier war.  Es ist 9:30 Uhr Ortszeit.. meine argentinische Freundin, bei der ich die ersten Woche unterkomme, ist zur Arbeit.. und ich sitze hier mit Mate bei 28 °C.  Nebenbei läuft „MTV Tu...

Adios mi querido Buenos Aires!

deutsch. "Tschuess mein geliebtes Buenos Aires!" Liebe Leser, nun ist es wieder soweit. Der Tag meiner Abreise ist gekommen. Ich muss an das Lied "Leaving on a jet plane" von John Denver denken und hoere es rauf und runter. Der Rucksack ist gepackt und platzt aus allen Naehten. Ich hoffe, dass er den Flug einigermassen gut uebersteht und mein Gepaeck heil ankommt. Auf der einen Seite bin ich wieder sehr traurig gehen zu muessen, weil ich mich schnell eingelebt habe und mich so gefuehlt habe wie damals. Klar, war es eine ganz andere Situation, aber trotzdem hatte ich einen geregelten Tagesablauf und immer etwas zu tun. Ich war viel unterwegs... habe Leute getroffen... bin durch Patagonien gereist... und hatte eine richtig tolle Zeit! Ich freue mich aber auch schon auf zu Hause, da mir mal wieder klar geworden ist, wie gut wir es eigentlich in Deutschland haben. Man kann ohne Bedenken die Strassen entlanglaufen, das Geld hat wieder einen Wert und ich habe mein ...