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La Paloma y la Primavera

Buenos noches, im letzten Bericht habe ich ja schon ein bisschen über meine Arbeit geschrieben, welche mir von Tag zu Tag immer besser gefällt! So langsam weiß ich, was meine Aufgaben sind. Ich verstehe dir Leute auch immer besser und kann schon kleine Gespräche führen. Der Tagesplan im Projekt sieht wie folgt aus: 12 Uhr: Arbeitsbeginn 13 Uhr: Mittagessen 13.30 - 14.30 Uhr: Freizeit, Dusche ab 14.30 Uhr: Gruppenaktivitäten (Salon ab 15 Uhr) 16 Uhr: Mirienda (Kakao und Kaffee) 16.30Uhr: Abschluss, nochmal alle zusammen 17 Uhr: Ende Zwischen 12 und 13 Uhr trudeln die Kinder und Jugendliche ein,je nach dem wann die Schule zu Ende ist oder was sie sonst so machen. Rechtzeitig zum Essen sind denn alle da...Das Projekt hat eine eigene Köchin und Bäckerin. Fast täglich wird das Brot selbst gebacken. Dank der Köchin bekomme ich täglich eine argentinische Mahlzeit. In der Salonzeit wird meist zu einem Thema gearbeitet. Die letzte Woche war das Thema Primavera(=Frühling). Dazu wurden Blumen geb...

Salala - Mein neues Zuhause!

Hola Amigos! Nun sitze ich hier in Buenos Aires in der Salala und höre Fettes Brot. So heißt nämlich die Straße, in der ich wohne. Eine kleine Gasse mit Toren, die nachts abgeschlossen werden, sodass keine Obdachlosen hier rumhängen. Soweit ich weiß, hat das die Kirche beschlossen, die gleich nebenan ist. Aber Obdachlose hängen den Tag über in unserer Straße und verbringen hier die Zeit von morgens bis abends. Dementsprechend riecht es nach Urin. Nun zu meiner Wohnung. Es ist eine relativ gemütliche Wohnung. Ich musste mich erst an sie gewöhnen. In der letzten Woche hatten wir nur kaltes Wasser, aber heute kam der Hausmeister der ISEDET und hat sich darum gekümmert. Dann haben wir sozusagen ein Putzwochenende eingelegt und nun sieht alles gleich viel besser aus. Ich finde, dass unsere Wohnung auch relativ groß ist. Wir haben zwei Schlafzimmer für drei Personen. Im Moment teile ich mir das Zimmer mit Leonie, aber wir tauschen immer nach einer gewissen Zeit, damit jeder mal das Ein...

Ende der Capacitacion

So nun sitze ich hier noch in der ISEDET und warte bis ich endlich in meine Wohnung kann. Heute war unser letzter gemeinsamer Tag. Nun ist jeder auf sich selbst angewiesen. Die Reisebusse und Remises (=Taxis) sind auch schon gekommen um die Leute, die weiterreisen müssen, abzuholen. Dieses riesige Gebäude wirkt nun leer und verlassen. Alles ist still und es schwirren keine Deutschen mehr durch die Gänge. Irgendwie komisch. Nur Leonie, Freya, Lukas und ich sind noch hier. Lukas bleibt hier in der ISEDET wohnen und wir drei machen uns heute Abend auf den Weg. Sind ja nur drei Blöcke. Unsere Wohnung wird gerade gereinigt. Ich bin sehr gespannt wie sie aussehen wird. Es waren drei wunderschöne Wochen mit den anderen Freiwilligen. Wir haben uns viel untereinander austauschen können und haben sehr viel gelacht! Wir haben viele interessante Themen behandelt, wie die Militärdiktatur oder die Armut. Einige Projekte haben wir uns angeschaut. Besonders bewegend fanf ich das Projekt in dem Barrio ...

Die ersten Bilder

Bild
Hola alemanos! Hier passiert echt viel und ich sehe immer mehr von der Stadt. So nun gibt's endlich mal ein paar Bilder von den ersten Wochen. Das hier ist die Casa Rosada (=rosafarbendes Haus), das Regierungsgebäude der Präsidentin Kirchner. Ja, dieses Land geprägt vom Machismo hat eine Präsidentin seit 2007. Dieses Gebäude befindet sich am Plaza de Mayo, wo jeden Donnerstag seit 1977 von 15.30 Uhr bis 16 Uhr an die Opfer der Militärdiktatur gedacht wird. Die Diktatur dauerte von 1976 bis 1983 und es verschwanden offiziell 30.000 Menschen. Es sind die Madres y Abuelas de Plaza de Mayo (= Mütter und Großmütter), die auf der Suche nach ihren Kindern und Enkeln sind. Sie sagen, dass nur so die Verschwundenen weiter leben. Hier bin ich jetzt in der Casa Rosada. Wir haben an einer kleinen Besichtigung teilgenommen. Im Hintergrund befindet sich der sogenannte Plaza de Mayo. Hinter links sieht man eine weiße Statue, die in der Mitte des Platzes steht und um die jeden Donnerstag herumgeg...

Sprachkurs, Projekt - Viele neue Eindrücke

So liebe Leute, hier gibt's nun wieder was für die Augen ;) Seit Mittwoch haben wir nun schon Seminar mit Sprachkurs und Workshops. Ja, der Sprachkurs. Das ist eine Sache für sich. Amfangs mussten wir einen Test machen um zu gucken, wie gut wie sind und für welches Level wir geeigent sind. Ich dachte mir, dass ich in der A-Kurs komme, welcher der einfachste ist. Also der dazugehörige Test lief ganz okay. Naja, letzendlich bin ich in der B1-Kurs gekommen. Also der schon für Fortgeschrittene. Das Beste wäre C. Nagut zurück zu B1. Wir sind eine Gruppe von 7 Leuten und alle verstehen so gut wie nichts. Aber das wird schon noch! Es gibt einfach so viele Sachen, die man beachten muss. Außerdem habe ich auch mit bedauern festgestellt, dass einige Wörter hier ganz anders heißen als in Spanien (z.B. aus tú wird dann vos und aus vosotros dann ustedes). Daran muss ich mich noch gewöhnen. Der Sprachkurs geht nun insgesamt 3 Wochen - auch Samstags. Nachmittags stehen dann noch andere Workshops ...

Argentina

Buenos dias! Gestern um 19 Uhr argentinischer Zeit bin ich in Buenos Aires angekommen. Der Flug war sehr lang. Fast 14 Stunden von Frankfurt. Bis ich dann endlich ins Bett gekommen bin, war's schon sehr spät, also deutsche Zeit. Und es war kalt, da die Fenster nicht isoliert sind. Zum Glück hatte ich aber gleich eine Heizung neben meinem Bett stehen, welches die Nacht erträglich gemacht hat. Die Zeitveschiebung beträgt 5 Stunden. Wir sind 5 Stunden zurück gegenüber von Deutschland. Im Moment wohne ich in der Theologischen Fakultät in Buenos Aires, kurz ISEDET. Hier wird auch das Seminar stattfinden. Ich bin schon sehr gespannt, was mich erwarten wird. Naja gut, das war das Neuste von mir. Gleich geht's in die Stadt! un abrazo, Mariel(:

14

In 14 Tagen ist es soweit! Mein Visum ist da. Der Abflugtermin steht auch schon fest. Die kleine Mariel geht für 1 Jahr nach Argentinien... Am 16. August sitze ich schon im Flieger über Frankfurt in Richtung Buenos Aires. Wie die Zeit vergeht. Viele fragen mich, ob ich schon aufgeregt oder nervös sei?! Meine Antwort lautet im Moment noch "Nicht wirklich". Doch je näher der 16. August kommt, desto aufgeregter werde ich. Das Gute an der Sache ist, dass ich schon weiß, wo ich hin komme und was ich dort mache. Am 18. August beginnt denn das 3-wöchige Einführungsseminar mit Sprachkurs und allem drum und dran. Spanisch liegt mir noch nicht so wirklich gut. Aber man lernt sowieso am Besten vor Ort... Im September fängt dann meine Arbeit in La Paloma (=Die Taube) an. Dort werde ich im Centro de Dia arbeiten. Aber dazu werde ich ein anderes Mal mehr erzählen. Ich weiß gar nicht genau, was ich so schreiben soll. Durch meinen Kopf schwirren so viele Gedanken. Die letzten Besorgungen wer...